Samstag, 15. Februar 2014

Fest "Begegnung des Herrn"

Heute feiert die Kirche das Fest der Begegnung des Herrn im Tempel, im Westen besser bekannt als Darstellung des Herrn, im Volksmund auch Maria Lichtmeß genannt. Dieses Fest erinnert uns an 40. Tag nach der Geburt Jesu, dem Tag der nach dem Gesetz vorgeschriebenen Reinigung der Mutter und der Darbringung des Kindes. 



Dieser Brauch hat sich bei uns in der Kirche erhalten und wird immer noch mit Gebeten begangen. Ab dem Zeitpunkt der Geburt darf eine Mutter für 40 Tage die Kirche nicht besuchen, am 40. Tag kommt sie dann mit ihrem Kind und wird vor der Kirche empfangen, wo der Priester ein Gebet über sie spricht, nach diesem Gebet betritt sie zum ersten Mal nach der Geburt wieder die Kirche. Es werden dann in der Kirche noch weitere Gebete gesprochen und sie nimmt wieder an der Liturgie teil und empfängt nach Möglichkeit die Kommunion.

Samstag, 8. Februar 2014

Sonntag des Zöllners und des Pharisäers

Mit diesem Sonntag beginnt das Triodion (die Sammlung der Eigentexte der Fastenzeit). Die Apostellesung (2 Tim 3,10-15) mahnt uns an den Traditionen festzuhalten. Das ist zweifellos mit Hinblick auf die Fastenzeit und ihre Regeln zu verstehen, wenn in diese Woche komplett fastenfrei ist. Das Evangelium (Lk 18, 10-14) zeigt uns dies: Der Pharisäer, der getreu alle überlieferten Vorschriften hält und sich dessen vor Gott rühmt, wird beschämt durch den gesetzlosen Zöllner, der in Demut seine Unwürdigkeit bekennt. In der Person des Zöllners sah man einen Sünder, dieser jedoch sah es ein und bat demütig um Verzeihung. Sein Gebet "Mein Gott, sei mir Sünder gnädig." ist eines der bekanntesten Kurzgebete der Kirche.


Im Kondakion des Sonntags heißt es wie folgt: Lasset uns fliehen die hochmütige Prahlerei des Pharisäers und lernen das demütige Seufzen des Zöllners! Zu unserem Erlöser lasst uns rufen: Vergib uns, Allerbarmer!

Samstag, 24. August 2013

9. Sonntag nach Pfingsten

Am neunten Sonntag nach Pfingsten erzählt uns das heilige Evangelium (Mt 14,22-34) vom Gang Jesu auf dem Wasser und der Rettung des Petrus. Jesus nennt den Petrus "Kleingläubiger". - Wie oft sind wir wie Petrus Kleingläubige Menschen, die nicht mehr auf GOTT schauen und auf IHN vertrauen. Auch wenn heutzutage so viel Unrecht geschieht, heißt es nicht das GOTT nicht zugegen sei. GOTT ist immer bei uns, auch gerade jetzt - vor allem in Ägypten und Syrien.


Samstag, 10. August 2013

7. Sonntag nach Pfingsten

Am siebenten Sonntag nach Pfingsten erzählt uns das heilige Evangelium (Mt 9,27-35) von der Heilung von zwei Blinden und eines Stummen, der besessen war. - Jesus wird von den Blinden mit "Sohn Davids" angesprochen, einen Titel den ER nur mit Zurückhaltung angenommen hat. Jesus ist für uns vielmehr als nur der Sohn Davids, ER ist unser HERR und GOTT, und in dieser Macht kann ER auch in unserer Zeit noch Wunder tun.