Donnerstag, 28. August 2014

15. / 28. August - Entschlafung unserer allheiligen Herrin, der Gottesgebärerin und immerwährenden Jungfrau Maria

Am heutigen Tag gedenkt die Kirche in festlicher Freude des Heimgangs der Gottesgebärerin. Das Geschehen, das die Grundlage für dieses Fest bildet, ist in der kirchlichen Überlieferung verankert. In vielen Kirchen ist an diesem Festtag üppiger Blumenschmuck anzutreffen. - Möge uns das Vorbild und die Fürbitte der allheiligen Gottesgebärerin ein Stütze in unserem Leben sein.


Hier der Text des Festtagstroparions: In der Geburt hast Du die Jungfräulichkeit bewahrt, im Tod die Welt nicht verlassen, o Gottesgebärerin; Du bist übergegangen zum Leben, die Du die Mutter des Lebens bist, und erlöst durch Deine Fürbitten vom Tode unsere Seelen.

Samstag, 23. August 2014

11. Sonntag nach Pfingsten

Am elften Sonntag nach Pfingsten hören wir in der Evangelienperikope (Mt 18,23-35) vom Vergeben. Wir hören hier einerseits von der milden Erlassung der Schulden und anderseits das jener dem sie erlassen wurden selbst einem Anderen gegenüber nicht Milde zeigt. - In diesem Gleichnis wird uns die Göttliche Verzeihung gezeigt, jedoch da dieser Mann einem anderen Diener seines Herrn nicht gnädig ist hat er sich der Verzeihung Gottes unwürdig gemacht. GOTT lässt uns mehr nach als wir unserem Nächsten zu verzeihen haben. Gerade des wegen sollten auch wir großzügig unserem Nächsten sein.


Montag, 18. August 2014

6./19. August - Fest der Verklärung unseres Herrn und Gottes JESUS CHRISTUS

An diesem Tag gedenkt die heilige Kirche der Verklärung Christi auf dem Berg Tabor. Dieses Fest offenbart vor uns die Herrlichkeit der von Gott geschaffenen Welt, denn nicht nur CHRISTUS erschien vor seinen Jüngern in seiner göttlichen Herrlichkeit und in der Herrlichkeit des Vaters. Die Evangelienperikope (Mt 17,1-9) berichtet uns, dass das Göttliche Licht aus seinem Leib und aus seiner Kleidung vervorstrahlte, IHN ganz umhüllte und sich auf alles ergoss, was IHN umgab. Petrus, Jakobus und Johannes wurden Zeugen der Verklärung - JESUS spricht mit den Propheten Mose und Elija. 


Am Fest der Verklärung wird in den Kirchen byzantinischer Tradition im Anschluß an die Liturgie die Segnung der Erstlingsfrüchte, meist von Obst und im besondern der Trauben vollzogen. - Diese Segnung rührt wohl daher, das diese Fest ein heidnisches Fest der Natur ersetzt hat.


Sonntag, 17. August 2014

10. Sonntag nach Pfingsten, zugleich Gedächtnis der heiligen sieben Märtyrer von Ephesos

Am zehnten Sonntag nach Pfingsten hören wir im Evangelium (Mt 17,14-23) von der Heilung des Mondsüchtigen. - Es wird uns erzählt das die Jünger Jesu die Person nicht heilen konnten, nur JESUS selbst konnte in heilen. Der HERR sagte, als IHN die Jünger fragten wieso sie ihn nicht heilen konnten, dies: "Weil euer Glaube so klein ist." 
- Wie groß ist unser Glaube? Unser Glaube wird täglich auf den Prüfstand gestellt, wenn wir an das viele Leid denken das auf Erden geschieht. Vorallem die vielen Christenverfolgungen in Ländern wie Syrien und dem Irak, Länder die einst Kernländer des Christentums waren. Wir dürfen deswegen nicht unseren Glauben vergessen, schon garnicht verleugnen, wir sollen offen unseren Glauben zeigen und Zeugnis geben.


Heute feiert die Kirche auch das Gedächtnis der sieben Märtyrer von Ephesos, die im Volksmund auch die hl. Siebenschläfer genannt werden. Diesen Namen tragen sie auf Grund einer Legende um ihr Martyrium.


Sonntag, 3. August 2014

8. Sonntag nach Pfingsten

Am Achten Sonntag nach Pfingsten wird uns im Evangelium (Mt 14, 14-22) von der Speisung der 5.000 berichtet. Wo JESUS die fünf Brote und die zwei Fische nahm über sie den Lobpreis sprach und sie austeilen lies. Diese Erzählung gilt als die erste Brotvermehrung Christi.
- Auch heute hungern viele Menschen nach dem Brot des Lebens, das CHRISTUS selbst ist. ER gibt sich uns zur Speise. Auch uns drängt ER das wir IHM in den Armen und Leidenden dienen.

Wir schauen auf das Leid unserer Geschwister in Syrien, im Irak und Ägypten. - Denken wir an unsere Glaubensgeschwister im Gebete und bei der Feier der Göttlichen Liturgie.


Donnerstag, 24. Juli 2014

Inthronisation des ersten BIschofs der Eparchie von Österreich und der Schweiz in Wien

Am vergangenen Sonntag, dem 20. Juli, wurde in Wien ein historisches Ereignis begangen. Das erste Mal in der Geschichte der serbischen Orthodoxie in Österreich wurde ein eigener Bischof in sein Amt eingeführt. Bei der feierlichen Liturgie, der S.H. Patriarch Irinej von Serbien vorstand, wurde S. Exz. Bischof Andrej von Österreich und der Schweiz als erste Bischof unserer Eparchie inthronisiert. Ich durfte bei diesem historischen Ereignis zugegen sein. Es war eine wundervolle Feier, welche in der Kirche zur Auferstehung Christi im 2. Bezirk stattfand. Der Ort wurde wegen der Größe der Kirche gewählt. Die eigentliche Kathedrale ist Sv. Sava im 3. Bezirk, jedoch ist diese Kirche sehr klein. Die Kathedralkirche ist die älteste Serbische Kirche in Wien.


In seiner Antrittsrede hatte Bischof Andrej von der Geschichte der Serben in Österreich gesprochen, auch das ihm die Jugend ein großes Anliegen ist. Eine der zentralen Botschaften in seiner Rede war: "Europa braucht das Evangelium"


Sonntag, 20. Juli 2014

6. Sonntag nach Pfingsten

Am sechsten Sonntag nach Pfingsten hören wir im Evangelium (Mt 9,1-8) von der Heilung eines Gelähmten. Auch am zweiten Sonntag der Großen Fastenzeit hörten wir dieses Evangelium (Mk 2,1-12) - Während sich die Gesetzeslehrer daran stießen was Jesus getan hat war das Volk außer sich vor Freude. Eine Heilung sollte immer Grund zur Freude sein. Wenn wir auf IHN vertrauen können auch noch Heutzutage Heilungen geschehen, wir müssen nur fest darauf vertrauen, in SEINER Liebe vermag er alles