Sonntag, 8. März 2015

Große Fastenzeit - unser Weg auf OSTERN

In den Tagen der Vorbereitung auf das Fest der Feste, den lichten Tag der Auferstehung unseres Herrn und Erlösers JESUS CHRISTUS an Ostern, begleitet uns das Fastengebet des hl. Ephräm des Syrers (373 n. Chr.)

"Herr und Gebieter meines Lebens! Gib mir nicht den Geist der Trägheit, der Neugier, der Herrschsucht und der Geschwätzigkeit. Schenke mir vielmehr, Deinem Diener, den Geist der Erkenntnis, der Demut, der Geduld und der Liebe. Ja, mein Herr und mein König! Gewähre mir, meine Sünden zu sehen und meinen Bruder nicht zu verdammen, denn Du bist gepriesen von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen".

Dieses Gebet führt uns in seiner Einfachheit durch das Wesen dieser geprägten Zeit, einer Zeit der Einkehr und Umkehr, einer Zeit des Verzicht und des Beschenktwerdens. Ein Zeit die uns zum Heile dienen soll - wollen wir uns in dieser Zeit auf das Osterfest vorbereiten voller Ernst.


2. Sonntag der Großen Fastenzeit - Gedächtnis des hl. Gregor Palamas


Am zweiten Sonntag der Großen Fastenzeit, feiert die Kirche auch das Gedächtnis des hl. Gregor Palamas. Im Morgengottesdienst hören wir dies: "Du hast, o Christus, das Licht denen gebracht, die in der Finsternis der Sünde lebten, in dieser Zeit der Enthaltsamkeit. Zeige uns nun den ruhmreichen Tag deiner Passion, damit wir zu dir rufen: Steh auf, o Gott, erbarme dich unser."

Im Evangelium nach Markus (Mk 2,1-12) hören wir von der Heilung des Gelähmten in Karpharnaum. In dieser Schriftstelle wird berichtet das man nicht an JESUS herankam und deswegen wo ER war das Dach abgedeckt und die Decke durchschlagen wurde, durch diese Öffnung hat man den Gelähmten hinuntergelassen. JESUS sah den Glauben dieser Menschen und heilte den Mann. Die Heilung des Kranken war nicht das weswegen man JESUS angriff, sondern weil er zum Geheilten sagte: "Dir sind seine Sünden vergeben." Die Schriftgelehrten haben JESUS nicht erkannt, als den der ER für uns ist, ER ist der Messias - Sie beschuldigten IHN der Gotteslästerung.


Auch heute noch gibt es solche Menschen, wie diese Schriftgelehrten. Wir Christen haben es mit diesen Menschen genauso schwer wie damals unser Erlöser, wir sollten deswegen immer wieder an IHN erinnern. ER ist unser Erlöser und Heiland. Die Welt macht uns viele Versprechungen, die nicht eingehalten werden - jedoch GOTT selbst hat uns das Größte auf Erden versprochen, seine ewige Liebe - die wir durch seinen Sohn JESUS CHRISTUS tagtäglich erfahren dürfen. Auch wenn wir manchmal seine Liebe nicht sofort erkennen, sie ist da - wir müssen sie nur zulassen, so kann auch uns Heil erfahren.

Freitag, 16. Januar 2015

6./19. Jänner: Theophanie - Gedächtnis der Taufe Jesu im Jordan

In wenigen Tagen, am 19. Jänner feiern wir das Fest der Theophanie, dieses Fest schenkt uns die Kirche in Erinnerung an die Taufe Jesu im Jordan. An diesem Tag wird die Große Wasserweihe zelebriert, bei der vielerorts auch in Prozession zu den Flüssen gezogen wird. Der Vortag des Festes ist ein Fasttag, egal auf welchen Wochentag er auch immer fallen mag.

In den liturgischen Texten wird das Wasser des Jordan besungen: Als Du im Jordan wurdest getauft, Du unser Gott, ward offenbart die Anbetung der Dreieinigkeit; denn des Erzeugers Stimme hat gegeben das Zeugnis Dir, da sie Dich nannte den Sohn, den geliebten und der Geist in der Gestalt der Taube, er verkündete des Wortes Untrüglichkeit, der Du erschienen bist, Christus Gott und die Welt erleuchtet hast, Ehre sei Dir! (Troparion)

Der mit Licht Sich umkleidet wie mit einem Gewande, Er geruhte um unsertwillen uns gleich zu werden und sich heute mit den Fluten des Jordan zu bekleiden; nicht, dass Er dies zu Seiner eigenen Reinigung verlangte, nein, weil Er uns in Sich die Neugeburt bereiten wollte. O Wunder: Er schmilzt um ohne Feuer und baut auf ohne zu zerstören und rettet alle, die auf Ihn erleuchtet worden sind, Er, Christus, unser Gott und Erlöser. (Litia)

 

Freitag, 26. September 2014

14. /27. September - Fest der Erhebung des kostbaren und Lebenspendenden Kreuzes

Die festliche Feier der Erhöhung des kostbaren und lebenspendenden Kreuzes gedenkt der Auffindung des heiligen Kreuzes, die der Mutter Kaiser Konstantins, der Hl. Helena, zugeschrieben wird und 326 geschehen sein soll. Bereits am Ende des vierten Jahrhunderts wurde dieses Fest nachweislich am Tag nach dem Kirchweihfest der Grabeskirche in Jerusalem (geweiht am 13. September 335) als Mitfest dieser Kirchweihe begangen. Trotz der Feierlichkeit des Festes ist dieser Tag ein strenger Fasttag, in Erinnerung an das Leiden unseres Erlösers am Kreuz.

"Heute wird der in der Erde verborgene Baum des Lebens erhöht, an den Christus gehängt war. So wird gefestigt unser Glaube an die Auferstehung. Hoch erhoben durch des Priesters Hand, verkündet das Kreuz Seine Auffahrt in die Himmel. Durch sie wird unsere gefallene Natur erhöht und in die himmlische Wohnung versetzt. Lasset uns danksagen und rufen: Oh Herr, der Du auf das Kreuz erhoben warst, Du hast mit Dir selbst auch uns erhoben. Würdige der himmlischen Freude, die Dich in Liebe preisen!" (aus dem Morgengottesdienst)


Sonntag, 21. September 2014

8. / 21. September - Geburt der allheiligen Gottesgebärerin und immerwährenden Jungfrau Maria

Am heutigen Tag begeht die Kirche das Geburtsfest der Gottesgebärerin, neben ihrer Geburt feiert die Kirche nur das Geburtsfest des heiligen Vorläufers Johannes. Diese beiden Heiligen sind mit dem Wirken CHRISTI zu tiefst verbunden, deswegen feiern wir neben der Geburt Christi auch deren Geburt.

In der Liturgie des Festtages hören wir als Epistel aus dem Philipperbrief (Phil 2,5-11) die Worte des Heiligen Apostels Paulus über die Inkarnation Christi. Im Evangelium nach Lukas (Lk 10,38-42; 11,27-28) hören wir die Worte einer Frau aus der Menge die JESUS zuruft: "Selig, die Frau, deren Leib dich getragen und deren Brust dich genährt hat."

Im Festtroparion besingen wir die Gottesgebärerin wie folgt:

Deine Geburt, o Gottesgebärerin, Jungfrau, 
verkündete Freude der ganzen Welt,
denn aus dir ist aufgestrahlt 
die Sonne der Gerechtigkeit: Christus, unser Gott.
Er löste den Fluch und gab den Segen, 
und da er den Tod überwand, 
verlieh er uns das ewige Leben.


Am Folgetag feiern wir das Gedächtnis der heiligen Gottesahnen Joachim und Anna, der Eltern der Gottesgebärerin.


Sonntag, 14. September 2014

September - Beginn des orthodoxen Kirchenjahres

Mit dem Monat September beginnt die Orthodoxie das Kirchenjahr. Auch zwei der großen Feste fallen in diesen Monat: die Geburt der Gottesgebärerin (21.9.) und die Erhöhung des Lebensspendenden Kreuzes (27.9.).

Monatsikone September

Samstag, 30. August 2014

12. Sonntag nach Pfingsten

Das Evangelium (19,16-26) des 12. Sonntags nach Pfingsten erzählt uns das Gleichnis von reichen Jüngling. - Jesus will uns zeigen das wir nicht dem irdischen Reichtum nachlaufen sollen. Es kann einem zum Verhängnis werden wenn man sich an die Reichtümer der Welt klammert, dabei können wir verlorengehn.

aus einer Predigt von Metropolit Antonij von Sourozh zum Sonntagsevangelium: „Von einer anderen Seite her betrachtet ist das Gottesreich in Wahrheit das Reich derer, die begriffen haben,dass sie unendlich reich sind: ... Wir sind reich, weil wir nichts besitzen. Wir sind reich, weil uns alles gegeben ist. Der jedoch, der meint, dass er zu Recht reich ist, für den ist es schwer zum Gottesreich dazuzugehören, denn dort ist alles nur Liebe und deshalb kann man dort auch nichts besitzen, weil man es so anderen Menschen wegnimmt. In dem Moment, in dem wir sagen, dass uns etwas gehört, was uns entweder durch Gottes Liebe oder durch menschliche Fürsorge gegeben wurde, entziehen wir es - ja entreissen es - dem Mysterium der Liebe.“


Heute feiern wir auch das Fest der Ikone der Gottesgebärerin unter dem Titel "Königin von Allen - Heilerin des Krebs" - Den Text des Akathistos zur Ikone findet ihr hier.

Seit dem 17. Jahrhundert befindet sich im Kloster Vatopedi auf dem Berg Athos die Ikone der Gottesmutter „Königin von Allen – Heilerin von Krebs“.

Die Ikone der Gottesmutter „Königin von Allen“ wurde bekannt, indem sich auf die Fürsprache der Gottesmutter viele Bekehrungen ereigneten und auch Heilungen von Krebs und anderen Erkrankungen. Aus diesem Grunde wurde für die Krebskrankenhäuser in Russland eine Kopie der Ikone hergestellt. Mit dieser Kopie besuchten Priester und Gläubige Krebskliniken und beteten davor den Akathistos „Königin von Allen“ und dazu noch eine Andacht (Moleben). Danach erfolgte die Segnung von Öl, mit dem die Kranken gesalbt wurden. Zum Gebet zu Ehren der Gottesmutter „Königin von Allen – Heilerin von Krebs“ gehört auch das Gebet für die behandelnden Ärzte.

Im Troparion der Ikone singen wir: Errette, O oberste Herrin, durch deine verehrungswürdige, Freude schenkende Ikone der Königin aller, all jene welche dich mit glühendem Begehren um Gnaden bitten; entledige der Trübsale jene, die zu dir stürmen; von allen Gefahren beschütze Deine Herde die dich um Fürsprache anrufen.


Donnerstag, 28. August 2014

15. / 28. August - Entschlafung unserer allheiligen Herrin, der Gottesgebärerin und immerwährenden Jungfrau Maria

Am heutigen Tag gedenkt die Kirche in festlicher Freude des Heimgangs der Gottesgebärerin. Das Geschehen, das die Grundlage für dieses Fest bildet, ist in der kirchlichen Überlieferung verankert. In vielen Kirchen ist an diesem Festtag üppiger Blumenschmuck anzutreffen. - Möge uns das Vorbild und die Fürbitte der allheiligen Gottesgebärerin ein Stütze in unserem Leben sein.


Hier der Text des Festtagstroparions: In der Geburt hast Du die Jungfräulichkeit bewahrt, im Tod die Welt nicht verlassen, o Gottesgebärerin; Du bist übergegangen zum Leben, die Du die Mutter des Lebens bist, und erlöst durch Deine Fürbitten vom Tode unsere Seelen.

Samstag, 23. August 2014

11. Sonntag nach Pfingsten

Am elften Sonntag nach Pfingsten hören wir in der Evangelienperikope (Mt 18,23-35) vom Vergeben. Wir hören hier einerseits von der milden Erlassung der Schulden und anderseits das jener dem sie erlassen wurden selbst einem Anderen gegenüber nicht Milde zeigt. - In diesem Gleichnis wird uns die Göttliche Verzeihung gezeigt, jedoch da dieser Mann einem anderen Diener seines Herrn nicht gnädig ist hat er sich der Verzeihung Gottes unwürdig gemacht. GOTT lässt uns mehr nach als wir unserem Nächsten zu verzeihen haben. Gerade des wegen sollten auch wir großzügig unserem Nächsten sein.


Montag, 18. August 2014

6./19. August - Fest der Verklärung unseres Herrn und Gottes JESUS CHRISTUS

An diesem Tag gedenkt die heilige Kirche der Verklärung Christi auf dem Berg Tabor. Dieses Fest offenbart vor uns die Herrlichkeit der von Gott geschaffenen Welt, denn nicht nur CHRISTUS erschien vor seinen Jüngern in seiner göttlichen Herrlichkeit und in der Herrlichkeit des Vaters. Die Evangelienperikope (Mt 17,1-9) berichtet uns, dass das Göttliche Licht aus seinem Leib und aus seiner Kleidung vervorstrahlte, IHN ganz umhüllte und sich auf alles ergoss, was IHN umgab. Petrus, Jakobus und Johannes wurden Zeugen der Verklärung - JESUS spricht mit den Propheten Mose und Elija. 


Am Fest der Verklärung wird in den Kirchen byzantinischer Tradition im Anschluß an die Liturgie die Segnung der Erstlingsfrüchte, meist von Obst und im besondern der Trauben vollzogen. - Diese Segnung rührt wohl daher, das diese Fest ein heidnisches Fest der Natur ersetzt hat.


Sonntag, 17. August 2014

10. Sonntag nach Pfingsten, zugleich Gedächtnis der heiligen sieben Märtyrer von Ephesos

Am zehnten Sonntag nach Pfingsten hören wir im Evangelium (Mt 17,14-23) von der Heilung des Mondsüchtigen. - Es wird uns erzählt das die Jünger Jesu die Person nicht heilen konnten, nur JESUS selbst konnte in heilen. Der HERR sagte, als IHN die Jünger fragten wieso sie ihn nicht heilen konnten, dies: "Weil euer Glaube so klein ist." 
- Wie groß ist unser Glaube? Unser Glaube wird täglich auf den Prüfstand gestellt, wenn wir an das viele Leid denken das auf Erden geschieht. Vorallem die vielen Christenverfolgungen in Ländern wie Syrien und dem Irak, Länder die einst Kernländer des Christentums waren. Wir dürfen deswegen nicht unseren Glauben vergessen, schon garnicht verleugnen, wir sollen offen unseren Glauben zeigen und Zeugnis geben.


Heute feiert die Kirche auch das Gedächtnis der sieben Märtyrer von Ephesos, die im Volksmund auch die hl. Siebenschläfer genannt werden. Diesen Namen tragen sie auf Grund einer Legende um ihr Martyrium.


Sonntag, 3. August 2014

8. Sonntag nach Pfingsten

Am Achten Sonntag nach Pfingsten wird uns im Evangelium (Mt 14, 14-22) von der Speisung der 5.000 berichtet. Wo JESUS die fünf Brote und die zwei Fische nahm über sie den Lobpreis sprach und sie austeilen lies. Diese Erzählung gilt als die erste Brotvermehrung Christi.
- Auch heute hungern viele Menschen nach dem Brot des Lebens, das CHRISTUS selbst ist. ER gibt sich uns zur Speise. Auch uns drängt ER das wir IHM in den Armen und Leidenden dienen.

Wir schauen auf das Leid unserer Geschwister in Syrien, im Irak und Ägypten. - Denken wir an unsere Glaubensgeschwister im Gebete und bei der Feier der Göttlichen Liturgie.


Donnerstag, 24. Juli 2014

Inthronisation des ersten BIschofs der Eparchie von Österreich und der Schweiz in Wien

Am vergangenen Sonntag, dem 20. Juli, wurde in Wien ein historisches Ereignis begangen. Das erste Mal in der Geschichte der serbischen Orthodoxie in Österreich wurde ein eigener Bischof in sein Amt eingeführt. Bei der feierlichen Liturgie, der S.H. Patriarch Irinej von Serbien vorstand, wurde S. Exz. Bischof Andrej von Österreich und der Schweiz als erste Bischof unserer Eparchie inthronisiert. Ich durfte bei diesem historischen Ereignis zugegen sein. Es war eine wundervolle Feier, welche in der Kirche zur Auferstehung Christi im 2. Bezirk stattfand. Der Ort wurde wegen der Größe der Kirche gewählt. Die eigentliche Kathedrale ist Sv. Sava im 3. Bezirk, jedoch ist diese Kirche sehr klein. Die Kathedralkirche ist die älteste Serbische Kirche in Wien.


In seiner Antrittsrede hatte Bischof Andrej von der Geschichte der Serben in Österreich gesprochen, auch das ihm die Jugend ein großes Anliegen ist. Eine der zentralen Botschaften in seiner Rede war: "Europa braucht das Evangelium"


Sonntag, 20. Juli 2014

6. Sonntag nach Pfingsten

Am sechsten Sonntag nach Pfingsten hören wir im Evangelium (Mt 9,1-8) von der Heilung eines Gelähmten. Auch am zweiten Sonntag der Großen Fastenzeit hörten wir dieses Evangelium (Mk 2,1-12) - Während sich die Gesetzeslehrer daran stießen was Jesus getan hat war das Volk außer sich vor Freude. Eine Heilung sollte immer Grund zur Freude sein. Wenn wir auf IHN vertrauen können auch noch Heutzutage Heilungen geschehen, wir müssen nur fest darauf vertrauen, in SEINER Liebe vermag er alles





Sonntag, 13. Juli 2014

5. Sonntag nach Pfingsten - dieses Jahr auch: Synaxis der hl. zwölf Apostel und Gedächtnis des hl. Neumärtyrer Alexander (Schmorell) von München

Am fünften Sonntag nach Pfingsten hören wir von der Heilung der Besessenen von Gadara (Mt 8,28-9,1). - JESUS zeigt wer der HERR und Heiland ist und auch die Macht hat das Böse zu bannen. - Lass uns in Ruhe! Verlass unsere Gegend! - so sagten die Leute jener Gegend, die den Reichtum vorzogen, denen eine Schweineherde und ein ruhiges und beschauliches Leben wichtiger war als die Gesundheit und Heilung eines Menschen. - Würden wir auch heute so wie jene reagieren wenn uns JESUS heilt von Besessenheit, Gier und sonstigen Lastern? Sollten wir nicht viel mehr erkennen wer ER für uns ist?


Dieses Jahr fällt dieser Sonntag auf die Synaxis der Zwölf Apostel, welche immer am Tag nach dem Fest der Apostelfürsten gefeiert wird. Auch wird an diesem Tag das Gedächtnis des hl. Neumärtyrers Alexander (Schmorell) von München begangen.

Die Zwölf Jünger des HERRN sind IHM gefolgt wohin ER auch gegangen ist. Sie haben SEINEM Auftrag getreu die Botschaft den Menschen gebracht und sie zum Glauben an CHRISTUS geführt.


Alexander Schmorell, lebte zur Zeit des Naziregimes und war Mitbegründer der Studentenbewegung "Die weiße Rose" - Er legte sein Glaubenszeugnis ab und starb den Märtyrertod am 13. Juli 1943 in München. Sein Grab unweit der russischen Kathedrale in München ist ein vielbesuchter Ort des Gebetes. - Möge uns sein mutiges Glaubenszeugnis ein Beispiel sein in der heutigen Zeit.


Samstag, 12. Juli 2014

12. Juli - Fest der hl. Apostelfürsten Petrus & Paulus

Am heutigen Tag feiert die Kirche das Fest ihrer Säulen, der Ersten unter den Aposteln, der heiligen Apostel Petrus und Paulus. - Heute endet auch das Petrusfasten.

Dieses Fest wird in der Kirche ebenso hochgeschätzt wie die Feste des Herrn, obwohl es nicht zu den zwölf Hauptfesten gehört.

Die heiligen Apostel Petrus und Paulus, setzten gemeinsam das Werk des Herrn fort, aber sie waren sehr verschieden. Petrus war verheiratet, Paulus nicht. Petrus begleitete Christus seit Beginn Seines Wirkens. Paulus hat Ihn nicht einmal gesehen. Petrus hat unter den Juden gepredigt. Paulus ging zu den Heiden. Unter den Schriften des Neuen Testamentes finden wir nur zwei Petrus-Briefe. Paulinische Briefe gibt es vierzehn.

Beide Apostel haben auf verschiedene Weise Glaubenszeugnis abgelegt und sind für ihre Liebe zu CHRISTUS in den Märtyrertod gegangen. Petrus am Kreuz und Paulus durch das Schwert. - Möge und ihr Glaubenszeugnis ein Vorbild für unser Glaubensleben sein.


Sonntag, 6. Juli 2014

4. Sonntag nach Pfingsten und Fest der Begegnung der Gottesmutterikone von Vladimir

Am vierten Sonntag nach Pfingsten führt uns die Kirche im Tagesevangelium (Mt 8,5-13) in die Stadt Karpharnaum. Es wird uns die Begegnung mit dem römischen Hauptmann erzählt der um die Heilung seines Knechtes bittet. Als JESUS seiner Bitte entsprechen wollte und mit ihn zu seinem Knecht zu gehn, entgegnete ihm der Hauptmann: "Herr ich bin nicht würdig, dass Du eingehst unter mein Dach, aber sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund." JESUS lobte den Glauben dieses Mannes und der Knecht ward gesund in jener Stunde als der Hauptmann mit JESUS sprach. - Die Worte des Hauptmanns hält die Kirche in Ehren, indem sie diese auf die Lippen des Priester legt, wenn dieser sich auf die eucharistische Vereinigung mit JESU Leib vorbereitet.


In diesem Jahr fällt auf diesen Sonntag auch das Fest der Begegnung der Gottesmutterikone von Vladimir, einer der am meisten verbreitesten russischen Ikonen weltweit. Diese Darstellung ist auch im Westen sehr bekannt. - Möge uns die allheilige Gottesgebärerin zu ihrem SOHN führen, auf das wir in dieser Welt in der so viel Unfriede herrscht bestehen können.


Samstag, 28. Juni 2014

3. Sonntag nach Pfingsten

Im Evangelium (Mt 6,22-33) des dritten Sonntags nach Pfingsten hören wir aus der Bergpredigt das Bild vom Auge als Licht des Leibes, davon das man nicht zwei Herren zugleich dienen kann und wir auf die Vorsehung vertrauen sollen. - Hier hören wir vor allem das man sich nicht unnötige Sorgen zu machen braucht. Der große und bekannte Metropolit Anthony Bloom sagte mal in einer Predigt zu diesem Evangelium folgendes: Sorgt euch nur darum, was auch GOTTES Sorge ist. Denn der lebendige GOTT sorgt für euch mit Seiner sich am Kreuz opfernde LIEBE, die in Golgatha gekreuzigt wurde. Dann werdet auch ihr Eingang finden in jenes Reich, wo ihr nichts benötigt, wo GOTT euch alles gibt.

Dienstag, 17. Juni 2014

Apostelfasten

Gestern, am Montag nach Allerheiligen, welches in der Orthodoxie am Sonntag nach Pfingsten gefeiert wird, sind wir in eine kleinere Fastenzeit eingetreten. Diese wird Apostelfasten genannt und bereitet uns auf das Fest der Apostelfürsten Petrus und Paulus vor, deren Fest wir am 29. Juni / 12. Juli feiern. Das Apostelfasten ist nicht so streng wie das der Großen Fastenzeit, jedoch fordert es auch ein Maß an Verzicht. Wie in der Großen Fastenzeit verzichtet man auch während des Apostelfastens auf Fleisch, Eier und Molkereiprodukte. Jedoch ist der Verzehr von Fisch und Meeresfrüchten mit Ausnahme Mittwoch und Freitag erlaubt.


Die Ostkirche kennt vier Fastenzeiten im Jahr:
vor Weihnachten
Große Fastenzeit (vor Ostern)
das Apostelfasten
das Gottesmutterfasten (vor dem Fest der Entschlafung Mariens am 15. August / 28. August)

Sonntag, 15. Juni 2014

Sonntag nach Pfingsten - Fest Allerheiligen

Allerheiligen im Sommer, werden sich jetzt Einige fragen? Ist das nicht Anfang November? - In der Orthodoxie wird das Fest heute begangen, während es im katholischen und evangelischen Kalendern erst im November verzeichnet ist. 
Das Fest ist zeitlich bewusst Pfingsten (von griechisch πεντηκοστή ἡμέρα = der fünfzigste Tag) zugeordnet, denn die Orthodoxie erkennt in den Heiligen die Frucht des Heiligen Geistes. Der Sonntag Allerheiligen ist der Tag, an dem der verschiedenen Heiligen und ihrer ebenso unterschiedlichen Lebensgeschichten und Schicksale gedacht wird.


Im Troparion des Festtages erklingt dieses Lob: Als Erstlinge der Natur, Herr, Gärtner der Schöpfung, bringt die Welt Dir die gotttragenden Märtyrer dar. Auf ihre Fürbitte bewahre durch die Gottesgebärerin Deine Kirche, Dein Volk in tiefem Frieden,  reicher Erbarmer.